16.12.2018
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Unterfränkische Filme erfolgreich bei Bayerischem Kinder- und Jugendfilmfestival

Preis wird übergeben.

Aus der Hand von BJR Präsident Matthias Fack und dem künstlerischen Paten Matthias Egersdörfer erhalten die kleinen Feuerblitze ihren Kinderfilmpreis.

Die mittelfränkische Stadt Roth war dieses Jahr vom 21. bis 24. Juni Austragungsort für das alle zwei Jahre stattfindende bayerische Kinder- und Jugendfilmfestival des Bayerischen Jugendrings. Die unterfränkischen Filme schnitten diesmal besonders gut ab. Wenn das kein gutes Omen ist, denn 2020 wird das Bayerische Filmfestival nach Unterfranken kommen!

Insgesamt 59 Kinder und Jugendfilme waren am Start. Alle Festivalbeiträge sind als Preisträger auf den jeweiligen Bezirksfestivals in den Wettbewerb gestartet. Insofern liefen durchweg qualitativ hochwertige Filme auf dem Festival.  Umso erfreulicher, dass vier Filme aus Unterfranken unter den insgesamt zehn Preisenträgern waren.

In der Kategorie der unter achtjährigen Teilnehmer*innen gewannen die

“Feuerblitze” aus Großwallstadt mit ihrem Film “Florians erster Einsatz”.

Eine tolle Geschichte um ein kleines Feuerwehrauto, dass ganz groß rauskommt. Damit auch eine Geschichte über Kinder und ihre großen Fähigkeiten.

Dass dann noch ein Publikumspreis bei den Kinderfilmen an die

“Popcorncrasher” aus Klingenberg mit ihrem Film “Wondergirlz”

– ein “zauberhafter” Film mit vielen einfachen aber gut eingesetzten Kameratricktechniken – ging, war schon mal ein toller Start ins Festival.

Bei den Jugendfilmen bekam

“Desaster” aus der Feder von Luca Dante-Spardafora aus Alzenau

einen Jurypreis. Bei dieser bitterbösen Komödie ist der Titel Programm für die Protagonisten und der Zuschauer wird mit viel Humor durchs Schussfeld beim Showdown geführt. Auch bei der unterfränkischen JUFINALE ist dieser Film zurecht gefeiert worden.

Mit

“Vielleicht” des Alfons Goppel Berufsschulzentrums aus Schweinfurt

hat ein hochpolitischer Dokumentar-Film den Heimatfilmpreis erhalten. Die Filmgruppe hatte mit der Kamera drei Asylbewerber  begleitet. “Vielleicht” steht für die ungewisse Gegenwart und Zukunft. Warten auf das Verfahren. Warten  auf eine Antwort, auf eine Zukunft, auf die Hoffnung auf ein besseres Leben, auf das Wiedersehen von Frau und Kindern. Ein wichtiger und mutiger Film der vielfach preisgekrönt wurde.

Am Ende des Festivals überreichte Kathrin Demmler symbolisch eine Filmklappe an Lambert Zumbrägel und der Medienfachberatung Unterfranken als Veranstalter des nächsten bayerischen Kinder- und Jugendfilmfestivals 2020.

Wer mehr Eindrücke des Bayerischen Kinder und Jugendfilmfestivals einsehen will, kann dies unter der Filmfestivalseite oder auf facebook tun.